DIE LINKE. im Altkreis Osterode wählt neuen Sprecherrat

Am vergangenen Mittwoch trafen sich die Genoss*innen des Ortsverbandes Altkreis Osterode im Alevitischen Kulturverein zu ihrer Jahreshauptversammlung, um einen neuen gleichberechtigten Sprecherrat zu wählen.

Die Mitglieder waren sich schnell einig und wählten erneut Ilyas Cangöz, Timo Rose und Hanjo Rose und honorierten damit die erfolgreiche Zusammenarbeit in den letzten zwei Jahren.

Timo Rose bedankte sich bei allen Anwesenden und freute sich besonders über neue Gesichter, die sich vor Ort über die Arbeit der LINKEN informieren wollten. Nach der Wiederwahl des Sprecherrates stand die Umbenennung des Ortsverbandes auf der Tagesordnung. „Wir wollen noch deutlicher machen, dass unser Einsatz für eine sozialistische Politik im Altkreis Osterode nicht mit der Fusion endet. Dies soll auch im Namen sichtbarer sein.“, betont Rose bei der Einbringung des Antrages. Nach der Entscheidung ist klar, dass zukünftig der Ortsverband unter dem Namen DIE LINKE. Ortsverband Altkreis Osterode auftreten wird.

Erfreut zeigten sich die LINKEN über die Ergebnisse der Bundes- und Landtagswahl. „Wir konnten bei beiden Wahlen fast überall im Altkreis Osterode Stimmen hinzugewinnen. Das freut uns natürlich sehr“, resümierte Ilyas Cangöz, Ratsherr im Stadtrat Herzberg, die Auswertungen. Insgesamt konnte somit eine positive Wahlbilanz erstellt werden. Allerdings, auch da waren sich die Mitglieder einig, sei leider auch ein starker Rechtsruck festzustellen, was u. a. das teilweise zweistellige Abschneiden der AfD in den einzelnen Wahlbereichen im Südharz zeigt. „Auch der verpasste Einzug in den niedersächsichen Landtag ist eine Niederlage“, stellte Hanjo Rose, der für die Organisation des Wahlkampfes im Altkreis zuständig war, fest. „Wir müssen zukünftig noch stärker unsere Eigenständigkeit als LINKE herausstellen“, machte er dabei unmissverständlich klar.

Deutliche Einigkeit herrschte unter den Beteiligen in der Bewertung zur politischen Ausrichtung möglicher Koalitionspartner, bestehend aus SPD und der Grünen. Nach Auffassung der Genoss*innen würden, in der derzeitigen politischen Lage, Zugeständnisse mit den anderen Parteien nur dazu führen, dass sich DIE LINKE danach programmatisch kaum wieder findet. „Wenn die Grünen auf Bundesebene sogar massive Schnittmenge mit der CDU/CSU haben und die SPD sich mit alten Personal erneuern will, aber die selbe unsoziale Politik vertritt, kann dabei keine linke Politik entstehen.“, betont Timo Rose noch einmal die klare Oppositionsrolle der LINKEN.