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Pause war fällig

VonTimo

Mai 24, 2015
Pause war fällig

Timo Rose, Abgeordneter der Gemeinde Wieda, zum Auschluss vom Abgeordneten Liebetruth:

Nun war es wieder soweit. Arthur Liebetruth wurde von der Ratssitzung (für den Zeitraum von 6 Monaten) ausgeschlossen. Als linker Politiker bin ich normalerweise grundsätzlich gegen jede Art von Auschlüsse. Schließlich wurde Liebetruth in den Rat der Gemeinde Wieda gewählt und sollte seinen Wählerauftritt auch wahr nehmen. Allerdings konnte leider das Verhalten von Arthur Liebetruth nicht weiter ignoriert werden.

So war wirklich keine vernünftige Politik mehr machbar, da Liebetruth jeder Sitzung schon in der Bürgerfragestunde mit Störungen begleitete. Bei ihm hat sich der Gedanke festgesetzt, dass Herr Gröger nicht Bürgermeister, schon gar nicht Ratsvorsitzende, der Gemeinde Wieda sein darf. Dabei hatte er schon mehrfach Prozesse verloren und ihm wurde erläutert, dass er falsch liegt. Er will es aber nicht einsehen. Wenn er nur diese Meinung hat, wäre es noch eine Konflikdiskussion. Liebetruth dagegen beleidigte nicht nur die Ratsmitglieder und den Bürgermeister, sondern auch Einwohner der Gemeinde Wieda. Er wurde bei jeder Sitzung massiv persönlich. Bei Abstimmungen hat er sich fast nie beteiligt, weil er den Rat nicht als konstituiert ansieht. Schlimm dabei, dass er damit seinen Wählern kein Gefallen tut, denn die Sorgen und Fragen kann und will er in einer Ratssitzung nicht rüber bringen. Statt dessen beharrt er auf seinen Vorstellung und äußert diese in einen beleidigten und angreifenden Tonfall. Seine Wähler wussten aber

In der Vergangenheit ist Liebetruth schon mehrfach aufgefallen, wurde auch bereits aus der Ratsarbeit ausgeschlossen. Unmögliche Vergleiche mit dem dritten Reich („Selbst dort war mehr Demokratie, wie im Rat Wieda) sind ebenfalls mehrfach gefallen. Solch ein Verhalten kann man nicht ignorieren und deshalb habe ich der Pause von Liebetruth zugestimmt. Es gab kaum Gründe, warum dieser Antrag nicht entsprochen werden sollte. Schade dabei ist, dass Liebetruth sich wirklich am politischen Geschehen beteiligen könnte. Auch wenn ich seine Meinung nicht immer teile, ist auch nicht alles falsch, was Arthur Liebetruth sagt, wenn es nicht um die Ratsarbeit geht. Leider ist innerhalb der Ratssitzung davon nichts mehr übrig.

Traurig auch, dass ein Fernsehteam des NDR dabei war. Warum traurig? Weil Wieda nur durch solche Aktionen in die Schlagzeilen kommt. Dabei hätte Wieda andere Prioritäten, die wesentlich dringlicher vermarktet werden müssten. Und der Fernsehzuschauer weiß vielleicht jetzt, dass es Wieda gibt, bringt es aber lediglich mit einem polterten Ratsherren in Verbindung, der öfters von der Polizei abgeführt wird.

Der Beitrag vom NDR

(Bildquelle: NDR)