Richtigstellung

Im „Echo am Sonntag“ vom 12.11./13.11. wurde über die konstituierende Ratssitzung in Wieda vom 8. November berichtet. Im Artikel heißt es: „Timo Rose (Die Linke.) ging ebenfalls deutlich mit den Sozialdemokraten ins Gericht. ‚Dass Herr Hopfstock zurückzieht, kann ich verstehen, Herrn Helmker als Fraktionsvorsitzenden mit viel, viel Wohlwollen, aber bei den anderen fehlt mir jedes Verständnis.’“ Des weiteren werde ich wie folgt zitiert: „Sie sprechen immer davon, dass der Wähler sich gegen die Fusion entschieden hat. Das stimmt nicht, denn Sie hatten trotz Verlusten immer noch die Mehrheit im Rat errungen!“

Die letzte Feststellung deckt sich nicht mit meiner Aussage, die ich in der Ratssitzung gemacht habe. Ich habe ganz klar festgestellt, dass die Bürgerinnen und Bürger den Fusionsplänen bei der letzten Kommunalwahl eine deutliche Absage erteilt haben, da die Sozialdemokraten drastisch abgestraft wurden. Schließlich hat Edgar Hopfstock die Bürgerbefragung zur Fusion mit seiner Partei, die deutlich sich für eine Fusion aussprach, verknüpft.

Trotz des harten Verlustes an Stimmen stellt die SPD aber immer noch die größte Fraktion und hat somit den Wählerauftrag, den Bürgermeister zu stellen. Durch den Verzicht der restlichen Kandidaten auf der Liste der SPD bleiben zwei Sitze zukünftig unbesetzt und nur dadurch ist es der CDU möglich, Klaus-ErwinGröger als Bürgermeisterkandidaten zu stellen. Dies empfinde ich als Betrug am Wähler. Deshalb habe ich auch die Entscheidung der Verweigerer in den Reihen der Sozialdemokraten sehr deutlich kritisiert.

Schon von Anfang an habe ich mich sehr deutlich gegen eine Fusion zwischen Bad Sachsa und der Samtgemeinde Walkenried ausgesprochen und sehe das Wahlergebnis als klare Bestätigung meiner Position.

Timo Rose, Ratsherr im Gemeinderat Wieda
Wieda, den 12.11.2011

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